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Juli 30th, 2009

MLU erweitert Pressespiegel

Posted by cguenther in coding, uni halle, work

Einige Nutzer des Pressespiegels der Uni Halle haben die Veränderung sicher schon bemerkt. Seit Dienstag dieser Woche ist der Pressespiegel nicht nur unter einer neuen Domain (http://pressespiegel.pr.uni-halle.de) erreichbar, sondern wartet auch mit einem erweiterten Funktionsumfang auf. Bis dato wurden im Pressespiegel nur Uni-relavente Printartikel gelistet, durch die Erweiterung werden nun auch Onlinetreffer mit angezeigt. Nachwievor können die Volltexte der Printartikel nur von angemeldeten Nutzern eingesehen werden, diese Einschränkung trifft für Onlinetreffer natürlich nicht zu. Wer sich das noch vereinfachen will, kann einfach den RSS-Feed des universitären Pressespiegels abonieren und bekommt die Treffer dann direkt in seinen Feed-Reader übermittelt.

Die Treffer in Printerzeugnissen werden durch PMG – Presse-Monitor geliefert und direkt in das PRINS eingespielt. Die Online-Treffer werden per XML-Feed von Pressrelations übermittelt und über ein eigenes Konvertierungsscript in der Datenbank gespeichert.

Zum Vergleich:

Juli 29th, 2009

MySQL-Backups automatisieren

Posted by cguenther in coding, work

Mit phpMyBackupPro kann man webbasiert Backups von MySQL-Datenbanken planen, durchführen und zurücksichern. Man kann sogar einstellen, wieviele Backups vorgehalten werden sollen. MBP ist multiuserfähig und greift auf die Rechteverwaltung der MySQL-Datenbank zurück. Also jeder MySQL-User kann auch MBP nutzen.

Damit das Backup durchgeführt wird, ist jedoch der periodische Aufruf eines Schedule-Skripts notwendig, dass MPB automatisch generiert. Hierfür kann einfach ein Eintrag in der Crontab erfolgen, er das Skript z.B. stündlich startet. Wann dann die Backups durchgeführt werden, handelt das MBP-Schedule-Skript.

Natürlich könnte man das ganze auch über ein Shell-Skript erledigen, aber man hat ja nicht immer Shell-Zugriff auf seinen Datenbankserver.

Juli 23rd, 2009

Fernweh-Counter

Posted by cguenther in fernweh, roadtrip 2009: the states

So lange noch, dann geht’s ab – die weite Welt erkunden. Mehr wird noch nicht verraten.

Nun ist es raus: “Roadtrip 2009 – The States” wir sind unterwegs!

Juli 23rd, 2009

Über Amokläufe – zum Nachdenken:

Posted by cguenther in general, interweb

Mir ist gestern Abend folgendender Zusammenhang zu Amokläufen aufgefallen:

  1. Einige Amoktäter haben Ego-Shooter gespielt.
  2. Mehr Amoktäter hatten Zugang zu Schusswaffen und/ oder waren in Schützenvereinen.
  3. Alle, aber wirklich alle Amoktäter hatten Mütter und Väter.

Ich denke, dass sollte uns zu denken geben!

Juli 14th, 2009

Probe gefahren: VW Passat 3C 2.0 TDI Variant

Posted by cguenther in general

Am vergangenen Wochenende habe ich einen kleinen Ostsee-Ausflug zum radeln gemacht. Das Auto wurde mir von Sixt überlassen. Natürlich sollte es ein Passat Variant Diesel sein, den ich zu meiner großen Überraschung diesmal auch bekam. So hatte ich nun die Gelegenheit den 3C im direkten Vergleich mit meinem 3B zu testen. Der Mietwagen hatte 17.000 km runter, 81 kw (110 PS), knapp 2 Liter Hubraum.

Von außen sieht der “neue” (so neu ist er ja nun auch nicht mehr) durchaus elegant aus. Fließende Formen und das nach hinten abfallende Dach geben ihm ein dynamisches Wesen. Allerdings erinnert mich das ganze zu sehr an Audi. Der Passat war ja immer schlecht hin ein Raumwunder. Der Ladetest mit meinem Rad, also Rückbank umklappen und Rad komplett reinwerfen, gestaltete sich fummelig. In der Länge gab es ansich keine Probleme, aber die Ladebreite hat im Vergleich 3B/BG zu 3C definitiv abgenommen. Durch das nach hinten abfallende Dach und die überraschend tiefe Ladekannte fühlt man sich beim Beladen wie hinter einem Kleinwagen. Das Kofferraumvolumen mag zwar auf dem Papier größer sein, allerdings ist dies meines empfindes nach nicht voll nutzbar.

Beim Fahrgefühl liegen teilweise welten zwischen den Fahrzeugen. Überrascht war ich von der schnellen Kupplung, durch die ich den 3C ungefähr 20-mal abgewürgt habe. Der Schalter für die elektronische Parkbremse ist links neben dem Lenkrad vollkommen fehl platziert. Die Lenkung ist leichtgängig, besonders beim Rangieren macht sich das positiv bemerkbar. Auf der Autobahn verliert man allerdings schnell das Gefühl für die Straße. Durchzugsstark ist der 3C mit 110 PS leider nicht. An der Ampel würde mein 3B mit 116 PS ihn locker hinter sich lassen. Die Schaltung ist hackelig, schwergängig und etwas unpräzise, so konnte ich beim zügigen Einlegen des 1. den Rückwärtsgang einlegen. Der Tacho verspricht mit 260 km/h Welten, die mit dem 3C (110 PS) nicht erreichbar sind. Max. waren es bei mir 212 km/h bergab und Rückenwind. Auf gerader Strecke sind 205 km/h limitierend. Allerdings, dass muss dem neuen zugestanden werden, ist dieser auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr leise und laufruhig. Trotz durchweg hohem Tempos kletterte der Durchschnittsverauch am Wochenende nicht über 7.0 Liter/ 100km. Nach den knapp 1000 gefahrenden Kilometern merke ich nun mein Kreuz. Die Sitze sind definitiv nicht mehr so bequem, aber das mag auch daran liegen, dass meine schon etwas ausgesessen sind :)

Juli 9th, 2009

Offener Brief an alle Frauen zwischen 25 und 30

Posted by cguenther in gedanken

Ihr Lieben,

die Frage die mich seit einigen Tagen beschäftigt, möchte ich – was normalerweise nicht meine Art ist – ganz uncharmant gleich mal in den Raum werfen: Was plagt Euch denn eigentlich? Ich weiß mittlerweile, dass Ihr zwischen 25 und 30 in eine hormonbedingte “Depri-Phase” verfallt und Ihr Eure biologische Uhr laut ticken hört. Dieses Phänomen ist vollkommen unabhängig von Bildungsgrad, natürlich denn es spielen ja Hormone eine Rolle. Scheinbar, das ist nun eine blanke Vermutung von mir, treibt Euch das so um, dass Ihr bereit seit alles über den Haufen zu werfen und Euch schnurstracks in neue Abenteuer oder Freiheiten zu stürzen? Langjährige Beziehungen werden abgeschossen. Und ja: Das betrifft mich gerade selbst. Selbst wenn ich als Mann nachvollziehen kann, dass für Euch der biologische Faktor eine tragende Rolle spielt – leider weiss ich das erst jetzt – so bin ich, vielleicht auch ein bisschen zu Recht darüber schockiert, das ihr einfach nicht euer primäres Kommunikationsorgan nutzen könnt und uns, an Euren Problemen teilhaben lasst. Ihr wisst doch: Männer sind dumm. Aber viel wichtiger: Wir sind keine Frauen. Wir können nicht ahnen, was Ihr denkt und fühlt, wenn Ihr nicht auch mal mit uns darüber redet. “Zwischen Frauen und Männer gibt es einen Bruch – aber keinen Hauptnenner.” texte Fettes Brot vor einigen Jahren. Und genau so kommt es mir auch vor. Uns wird immer wieder vorgeworfen, dass wir Euch nicht verstehen würden. Aber Ihr gebt uns auch keine Chance. Ihr schafft Tatsachen – und da bin ich mir sicher – denen reifliche Überlegungen vorausgegangen sind. Ihr seid unsere Prinzessinen und Königinnen und dennoch unberechenbar. Ich finde Euch die meiste Zeit einfach großartig, aber im nächsten Moment – mit Verlaub – kotzt Ihr mich einfach nur an. Dabei möchten wir, ich gehe jetzt einfach mal von mir aus, Euch auf Händen tragen und nach Möglichkeit die Sterne vom Himmel holen. Wir sollen alles auf einmal sein: Liebhaber, Geldverdiener (aber bitte nicht zu wenig), liebevolle Väter, treusorgende Männer … Habt Ihr mal darüber nachgedacht, wie das gehen soll? Ein Tag hat nur 24 Stunden!

Versteht das Alles nun bitte nicht falsch: Ich liebe Frauen. Ihr seid die wunderbarsten Geschöpfe, die unseren Planeten bevölkern. Aber verstehen werde ich Euch wohl nicht, wenn Ihr mir nicht mal einen Verständnisleitfaden an die Hand gebt. Ich möchte Euch gern verstehen, also seht das hier als Aufruf & nutzt die Kommentarfunktion zum Beitrag.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Christian Günther

Juli 8th, 2009

Erschreckende Klarheit

Posted by cguenther in gedanken

8 Jahre Gemeinsamkeit. Nicht immer leicht, doch alle Hürden waren gemeistert. Seit Wochen leben wir nur noch nebeneinander. Ich arbeite zu viel, sie auch. Immer wieder stelle ich mir die Frage, warum sind wir noch zusammen? Nur aus Gewohnheit? Und wenn ja: Ist es das überhaupt wert? Es hat Zeit gebraucht die Frage zu beantworten. Ich liebe sie – auch wenn ich das zwischendurch vergessen hatte oder mir einfach nur zu sicher war. Dennoch weiß ich nicht, was sie umtreibt. Sie spricht nicht mit mir, ist eher verschlossen. Ich wüsste nur zu gern, was sie denkt und fühlt. Sie sagt, sie fühlt sich vernachlässigt. Meine Aufmerksamkeit lässt sie kalt. Sie sucht sich Bestätigung bei Anderen. Ich bin verletzt. Ich stelle sie zur Rede, sie versteht mein Problem nicht. Ich bin frustriert, kämpfe mit meinen Emotionen. Würde am liebsten vor dem Schmerz und dem Kloß im Hals weglaufen. Lieber gestern als morgen. Sie liebt mich nicht mehr. Nie war mir das klarer als heute. Längst segeln wir im Meer des Lebens in verschiedene Richtungen. Zu spät um das Ruder herumzureißen und Kurskorrekturen vorzunehmen. Ich fühle mich machtlos. Hilflos sehe ich zu, was unvermeindlich passieren wird. So wie man ein Gewitter am Horizont aufziehen sieht, lange bevor der erste Regen dem trockenen Gras zu neuem Grün verhilft. Wir waren zu zweit, nun fahre ich allein. Mir fehlt ein Stück, ich vermisse es!

(Czestochowa/ Polen, 7. Juni 2009 03:00)

Juli 1st, 2009

Hetzner: EQ-Serie mit zusätzlichen IP-Adressen (HowTo)

Posted by cguenther in coding

Hetzner hat mit der neuen Server-Serie (EQ) eine neue Leistungsregion für Kunden erschlossen. Die Server stehen im Rechenzentrum 10 (RZ10) im schönen Falkenstein im Vogtland. Nicht nur die Ausstattung der Server ist neu, sondern auch die Menge von IP-Adressen, die man zusätzlich nutzen kann. Bei den Vorgängersystemen (DS-Serie) war es noch ein komplettes Subnetz (bis zu 9 IP-Adressen) nun sind es nur noch 4.

Auch die Einrichtung der zusätzlichen IPs, beispielsweise für die Nutzung als vServer, wird von Hetzner leider nicht näher erläutert. Im hauseigenen Wiki tut man noch so, als würde es die neue Servergeneration nicht geben. Alle Anleitungen beziehen sich auf die DS-Serie. Unerfreulich ist außerdem, dass der Hetzner-Support die Verantwortung für die Einrichtung der zusätzlichen IPs vollständig auf den Kunden abwältzt und sogar sowei geht, dass Drittsoftware-Anbieter (bspw. VMware, Xen) für nicht funktionierende IP-Adressen im vServer verantwortlich wären.

Ich war heute kurz davor, aufgrund der Erlebnisse mit dem Hetzer-Support, vom Vertrag zurückzutreten, habe dann mit der richtigen Idee (die kam nicht vom Hetzner-Support) das ganze schlußendlich zum Laufen bekommen.

Es gibt vielleicht noch andere, die ein ähnliches Problem haben, daher hier eine Anleitung, wie man auf dem EQ mit Debian einen VMware Server 2.0 mit Bridged-Setup eingerichtet bekommt:

Zum grundsätzlichen Verständnis der Angelegenheit, alle IP-Adressen sind an die MAC-Adresse des Host-Systems gebunden. Dass heisst, wenn man einfach die neue IP-Adresse im vServer (Gast-System) einträgt, wird das IP-Paket am Router weggeworfen, weil die MAC-Adresse nicht bekannt ist. Was ohne Anpassungen funkioniert, ist die zusätzlichen IP-Adressen direkt ins Host-System einzutragen. Wer das machen will, braucht die nachfolgenden Dinge NICHT lesen.

Wir wollen aber einen vServer mit einer “echten” IP als Gast-System betreiben. Auf Grund dessen und der Tatsache, dass der Hetzner-Router die IP-Pakete nicht bekannter MACs verwirft, müssen wir uns quasi auf dem Host-System einen Router einrichten, das geht so:

Folgende Konfiguration:
Haupt-IP: 188.40.1.2
Subnetz: 255.255.255.192
Gateway: 188.40.1.1

Zusatz-IPs: 188.40.1.3 & 188.40.1.4

1. IP-Forward aktivieren

$> echo “1″ > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

Am Besten auch gleich in der /etc/sysctl.conf eintragen: net.ipv4.ip_forward=1

2. Routen für die zusätzlichen IP-Adressen hinzufügen.

$> route add -host 188.40.1.3 gw 188.40.1.3
$> route add -host 188.40.1.4 gw 188.40.1.4

Die /etc/network/interfaces sollte so aussehen:

# Loopback device:
auto lo
iface lo inet loopback

# device: eth0
auto  eth0
iface eth0 inet static
address   188.40.1.2
broadcast 188.40.1.63
netmask   255.255.255.192
gateway   188.40.1.1

# default route to access subnet
#up route add -net 188.40.1.0 netmask 255.255.255.192 gw 188.40.57.1 eth0
up route add -host 188.40.1.3 gw 188.40.1.3
up route add -host 188.40.1.4 gw 188.40.1.4

Die erste Route ist standardmäßig bei Hetzner aktiviert, kann aber raus, da wir kein ganzen Subnetz, sondern nur einzelne IPs zu routen haben.

Für das Host-System war das schon alles.

Nun zum Gast-System:

Dort wird die zusätzlich IP-Adresse eingetragen, also 188.40.1.3 oder 188.40.1.4. Als Gateway muss jedoch das Host-System genutzt werden. Also als GW die IP-Adresse 188.40.1.2 nutzen.

Das war’s, fertig ist der Lack :)

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