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November 15th, 2009

In Szene gesetzt: zu Guttenberg beim Truppenbesuch in Afghanistan

Posted by cguenther in general, interweb, photo

Karl-Theodor zu Guttenberg ist in der aktuellen Bundesregierung zum Verteidigungminister ernannt worden. Wir erinnern uns, vorher hatte er Michael Glos als Wirtschaftsminister abgelöst. Wie auch immer. In seiner neuen Funktion als Verteidigungsminister reist er also zum Truppenbesuch nach Afghanistan. Die dpa liefert die Bilder. Das folgende erschien am letzten Freitag, den 13. November 2009, in der Printausgabe Mitteldeutschen Zeitung (MZ). Aber auch BILDonline nutzt es.

Der geneigte Betrachter sollte sich mal den Soldaten hinten links mit den Kopfhörern anschauen. Dieser scheint anatomisch nicht ganz korrekt zu sein, denn die Füße werden von Guttenbergs Bein verdeckt, aber Knie und Hand sind im Vergleich zu Guttenbergs Bein im Vordergrund. Das tut ja schon beim Betrachten weh. Das Foto *hüstel*, das wohl eher als Kollage gekennzeichnet werden sollte, kam also von der dpa. Dort muss wohl ein Praktikant, der zum ersten mal Photoshop bedient hat, den Auftrag bekommen haben Guttenberg entsprechend in Szene zu setzen. Als Lichtgestalt, der von den umstehenden Soldaten angehimmelt wird. Na Prost Mahlzeit. Was wohl die Soldaten dazu sagen, deren Schnappschuss so *hust* verbessert wurde?

Bei BILDonline läuft das Ganze übrigens unter der Überschrift: “Blitzbesuch: Guttenberg mit Krawatte im Krieg”.


September 4th, 2009

Day 8 – Houston

Posted by cguenther in fernweh, general, roadtrip 2009: the states

Wieder einmal kurz nach 7 nach einer Nacht am Golf von Mexiko aufgewacht. Das Panorama dass sich bietet ist schon ziemlich einmalig. Gleich geht’s weiter nach Houston – shoppen :)

Juli 23rd, 2009

Über Amokläufe – zum Nachdenken:

Posted by cguenther in general, interweb

Mir ist gestern Abend folgendender Zusammenhang zu Amokläufen aufgefallen:

  1. Einige Amoktäter haben Ego-Shooter gespielt.
  2. Mehr Amoktäter hatten Zugang zu Schusswaffen und/ oder waren in Schützenvereinen.
  3. Alle, aber wirklich alle Amoktäter hatten Mütter und Väter.

Ich denke, dass sollte uns zu denken geben!

Juli 14th, 2009

Probe gefahren: VW Passat 3C 2.0 TDI Variant

Posted by cguenther in general

Am vergangenen Wochenende habe ich einen kleinen Ostsee-Ausflug zum radeln gemacht. Das Auto wurde mir von Sixt überlassen. Natürlich sollte es ein Passat Variant Diesel sein, den ich zu meiner großen Überraschung diesmal auch bekam. So hatte ich nun die Gelegenheit den 3C im direkten Vergleich mit meinem 3B zu testen. Der Mietwagen hatte 17.000 km runter, 81 kw (110 PS), knapp 2 Liter Hubraum.

Von außen sieht der “neue” (so neu ist er ja nun auch nicht mehr) durchaus elegant aus. Fließende Formen und das nach hinten abfallende Dach geben ihm ein dynamisches Wesen. Allerdings erinnert mich das ganze zu sehr an Audi. Der Passat war ja immer schlecht hin ein Raumwunder. Der Ladetest mit meinem Rad, also Rückbank umklappen und Rad komplett reinwerfen, gestaltete sich fummelig. In der Länge gab es ansich keine Probleme, aber die Ladebreite hat im Vergleich 3B/BG zu 3C definitiv abgenommen. Durch das nach hinten abfallende Dach und die überraschend tiefe Ladekannte fühlt man sich beim Beladen wie hinter einem Kleinwagen. Das Kofferraumvolumen mag zwar auf dem Papier größer sein, allerdings ist dies meines empfindes nach nicht voll nutzbar.

Beim Fahrgefühl liegen teilweise welten zwischen den Fahrzeugen. Überrascht war ich von der schnellen Kupplung, durch die ich den 3C ungefähr 20-mal abgewürgt habe. Der Schalter für die elektronische Parkbremse ist links neben dem Lenkrad vollkommen fehl platziert. Die Lenkung ist leichtgängig, besonders beim Rangieren macht sich das positiv bemerkbar. Auf der Autobahn verliert man allerdings schnell das Gefühl für die Straße. Durchzugsstark ist der 3C mit 110 PS leider nicht. An der Ampel würde mein 3B mit 116 PS ihn locker hinter sich lassen. Die Schaltung ist hackelig, schwergängig und etwas unpräzise, so konnte ich beim zügigen Einlegen des 1. den Rückwärtsgang einlegen. Der Tacho verspricht mit 260 km/h Welten, die mit dem 3C (110 PS) nicht erreichbar sind. Max. waren es bei mir 212 km/h bergab und Rückenwind. Auf gerader Strecke sind 205 km/h limitierend. Allerdings, dass muss dem neuen zugestanden werden, ist dieser auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr leise und laufruhig. Trotz durchweg hohem Tempos kletterte der Durchschnittsverauch am Wochenende nicht über 7.0 Liter/ 100km. Nach den knapp 1000 gefahrenden Kilometern merke ich nun mein Kreuz. Die Sitze sind definitiv nicht mehr so bequem, aber das mag auch daran liegen, dass meine schon etwas ausgesessen sind :)

Mai 12th, 2009

Fundstück: Das größte WiFi

Posted by cguenther in general, interweb

Gefunden in Salzburg: Ein WiFi mit Tiefgarage.

Mai 12th, 2009

Einmal Österreich und zurück

Posted by cguenther in general

Ich war am letzten Wochenende in Salzburg und habe mich mit Mozartkugeln eingedeckt. Insgesamt ein erlebnisreiches Wochenende: Billig getankt (für 84 Cent / Liter), Autobahn-Vignette kontrolliert wurden, 2 kg Mozartkugeln importiert, Hera Lind + Familie getroffen, Abstecher nach Deutschland auf den Obersalzberg und dann die Panoramastraße zurück nach Salzburg.

Man kann mal eins festhalten: Salzburg ist überraschend klein. Bereits am Freitag Nachmittag hatten wir in 4 Stunden die Innenstadt erkundet. Für Liebhaber von “alten Steinen” echt sehenswert. Am Samstag ging die Erkundungstour über die Salzburger Berge und wen trifft man nichtsahnend, wenn man zum Mittagessen in der Stadtalm auf dem Mönchsberg einkehrt? Richtig: Hera Lind, mit Gatten, ihren 3 Kindern und 3 Freunden der Kinder. Einer wurde wohl schon als Schwiegersohn auserkoren. Naja, man kann ich schlechtere Verhältnisse einheiraten :p

Wer nicht bis zur Festung auf den Berg krakseln will, kann bequem die Bahn nehmen. Dann hat man allerdings auch kein Gefühl dafür, wie es etwaigen Angreifern ergangen wäre.

Am Samstag Nachmittag dann nochmal flux eine kleine Tour durch die Alpen, besonders die noch weiß in der Ferne schimmernden Gletscher war anziehend. Also auf nach Berchtesgarden, an den Königssee und auf den Obersalzberg. Ja, der Obersalzberg, den Adolf Hitler bereits seit 1929 (?) als Feriendomizil nutzte. Ganz ehrlich, bei dem Panorama kein Wunder.

Und da auf dem Obersalzberg noch ein Rest Schnee liegt, kann man sogar noch Papierboote im Schmelzwasser schwimmen lassen ;)

Mai 12th, 2009

Weird: Die andere Art des Wackeldackels :)

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April 26th, 2009

Dem Überwachungsstaat wieder ein Stück näher

Posted by cguenther in general, interweb

Es war ja irgendwie zu erwarten, dass da noch etwas kommt. Nicht mal eine Woche ist es her, dass die Bundesregierung die unkontrollierte Sperrung von vermeintlichen Kinderporno-Webseiten durch das BKA authorisierte. Die gesperrten Seiten sollten durch ein “Stopp-Schild” gekennzeichnet werden. Dieses Stopp-Schild war mit einem Text versehen, der u.a. folgende Passage enthielt:

Weder Informationen zu Ihrer IP-Adresse noch andere Daten, anhand derer Sie identifiziert werden könnten, werden vom Bundeskriminalamt gespeichert, wenn diese Seite erscheint.

Davon ist nun keine Rede mehr. Die Bundesregierung denkt bereits über eine Echtzeitüberwachung der Seiten nach. Ulrich Staudigl, Sprecher des Bundesjustizminsteriums, sagte gegenüber heise online, dass man Regierungsintern eine Überwachung der Stopp-Seiten in betracht zieht. Irgendwie erinnert mich diese Hin-und-Her an folgenden Ausspruch: “Niemand hat vor eine Mauer zu errichten.”

Diese Entwicklung und permanente Einschränkung unserer Freiheiten in Deutschland ist für mich hochgradig bedenklich. Unter dem Vorwand der totalen Sicherheit begeben wir uns schrittweise in die total Überwachung ohne Freiheit. Das BKA entwickelt sich zunehmend zu einem Organ, dass wir zumind. im osten Deutschlands vor 20 Jahren loswerden wollten. Vielleicht stehen mittlerweile ja sogar Altkader auf der Gehaltsabrechung aus Wiesbaden.

Ab wievielen Besuchen der Stopp-Seiten wird man wohl mit der Hausdurchsuchung rechnen dürfen?

April 24th, 2009

Bürger meinen: Atomkraft? Nein danke!

Posted by cguenther in general, interweb

RP-Online berichtet heute morgen über eine unveröffentlichte Forsa-Studie, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums durchgeführt wurde. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass der Atomausstieg richtig sei und daher nicht zurückgenommen werden dürfe. Von diesen zwei Drittel sind sogar 35% für eine Beschleunigung des Atomausstiegs. Die ist eine Steigerung um 6% im Vergleich zur vorherigen Umfrage aus dem Jahr 2006. Immerhin ein Viertel der Befragten sehen die Gefahr einer Störfalls wie 1986 in Tschernobyl für genauso groß wie damals.

April 17th, 2009

Sanktioniert: Das BKA zensiert das Netz

Posted by cguenther in general, interweb

Heute wurde der Rahmenvertrag zwischen dem BKA und fünf Providern (Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland) zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten geschlossen. Die rechtliche Basis für diesen Eingriff soll jedoch erst am nächsten Mittwoch geschaffen werden. Nach Plan von BKA und Bundesfamilienministerin von der Leyens sollen spätestens in sechs Monaten “Stopp-Schilder” beim Aufrufen einer Webseite angezeigt werden, die Kinderpornos enthält.

Grundsätzlich ist das Vorgehen gegen Kinderpornografie lobenswert. Allerdings wird mit der nun geschaffen technischen Lösung weder Kinderpornografie unterbunden, noch vernichtet. Die vom BKA erdachte Lösung sieht lediglich den Eingriff in die Nameserver der Provider (DNS-Poisoning) vor. Dort wird dann der A-Eintrag für die verdächtige Domain auf eine andere IP-Adresse umgeleitet. Von einer Sperre kann technisch wohl nicht die Rede sein, eher von einer Hürde, die mit minimalen Aufwand von jedem Nutzer umgangen werden kann.

Darüber hinaus ist fragwürdig, da das BKA die Sperrlisten selbstständig erstellt und verwaltet, welche Instanz hier nachgeordnet eine Kontrollfunktion ausübt. Die Provider werden sicherlich den Weg des geringsten Aufwands gehen. Es ist davon auszugehen, dass die Eintragung der vom BKA erstellten und täglich gelieferten Sperrliste vollautomatisch in den Nameservern der Provider vorgenommen wird. Nur zu leicht könnte dieses System zukünftig für die Sperrung von anderen Domains genutzt werden. Für mich ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann wir nach biometrischen Reisepässen und Personalausweisen, die Zensierung des Internet erleben dürfen – natürlich nur zur Terrorbekämpfung!

Einen sehr umfassenden Artikel zum Thema, der alle Aspekte ausführlich beleuchtet haben Holger Bleich und Axel Kossel geschrieben.

Hier gibt’s ein Update vom 26. April 2009.

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