damn1337.de

November 9th, 2009

Preiswürdiges Tötungsgerät

Posted by cguenther in gedanken

Bei der Verleihung des diesjährigen “Preises für die beste Dokumentation” (Dokupreis) des tekom e.V. in Wiesbaden kam es zu einem kleinen Eklat. Die Waffenschmiede Heckler & Koch hat einen der in der begehrten Dokupreise für die Anleitung der Pistolen P30/ P30L erhalten. Angeblich wurde ein zur Preisverleihung anwesendes TV-Team von “Report Mainz” des Saales verwiesen. Hintergrund für die Unstimmigkeiten ist jedoch nicht nur die Verleihung des Preises an eine Waffenschmiede, sondern auch der Umstand, wie es zum Preis kam.

(weiterlesen…)

November 9th, 2009

20 Jahre Mauerfall – da war doch noch was am 9. November

Posted by cguenther in gedanken

Am 9. November 1989 ist die Mauer, die Ost und West mehrere Jahrzehnte trennte, gefallen. Medial wird dieses Jubiläum zur Zeit mehr als ausgeschlachtet. Schade ist eigentlich, dass Aufgrund dieses Jubiläums andere, geschichtlich nicht minder wichtige Ereignisse in den Hintergrund treten – wenn nicht gar in der Versenkung verschwinden.

(weiterlesen…)

August 11th, 2009

Keine Angst …

Posted by cguenther in gedanken

Ich habe keine Angst, es fühlt sich alles “richtig” an, auch wenn der Weg diffus vor mir liegt. Zwar noch unsicher, aber dennoch standfest setze ich einen Schritt nach dem anderen. Ich habe verstanden, dass man sein  Leben nicht  auf Monate oder Jahre im Voraus planen kann. Ich werde zu dem was ich bin, aus den Entscheidungen die ich treffe und mit denen ich Leben muss. Dies ist mein Weg, mein Leben.

Juli 9th, 2009

Offener Brief an alle Frauen zwischen 25 und 30

Posted by cguenther in gedanken

Ihr Lieben,

die Frage die mich seit einigen Tagen beschäftigt, möchte ich – was normalerweise nicht meine Art ist – ganz uncharmant gleich mal in den Raum werfen: Was plagt Euch denn eigentlich? Ich weiß mittlerweile, dass Ihr zwischen 25 und 30 in eine hormonbedingte “Depri-Phase” verfallt und Ihr Eure biologische Uhr laut ticken hört. Dieses Phänomen ist vollkommen unabhängig von Bildungsgrad, natürlich denn es spielen ja Hormone eine Rolle. Scheinbar, das ist nun eine blanke Vermutung von mir, treibt Euch das so um, dass Ihr bereit seit alles über den Haufen zu werfen und Euch schnurstracks in neue Abenteuer oder Freiheiten zu stürzen? Langjährige Beziehungen werden abgeschossen. Und ja: Das betrifft mich gerade selbst. Selbst wenn ich als Mann nachvollziehen kann, dass für Euch der biologische Faktor eine tragende Rolle spielt – leider weiss ich das erst jetzt – so bin ich, vielleicht auch ein bisschen zu Recht darüber schockiert, das ihr einfach nicht euer primäres Kommunikationsorgan nutzen könnt und uns, an Euren Problemen teilhaben lasst. Ihr wisst doch: Männer sind dumm. Aber viel wichtiger: Wir sind keine Frauen. Wir können nicht ahnen, was Ihr denkt und fühlt, wenn Ihr nicht auch mal mit uns darüber redet. “Zwischen Frauen und Männer gibt es einen Bruch – aber keinen Hauptnenner.” texte Fettes Brot vor einigen Jahren. Und genau so kommt es mir auch vor. Uns wird immer wieder vorgeworfen, dass wir Euch nicht verstehen würden. Aber Ihr gebt uns auch keine Chance. Ihr schafft Tatsachen – und da bin ich mir sicher – denen reifliche Überlegungen vorausgegangen sind. Ihr seid unsere Prinzessinen und Königinnen und dennoch unberechenbar. Ich finde Euch die meiste Zeit einfach großartig, aber im nächsten Moment – mit Verlaub – kotzt Ihr mich einfach nur an. Dabei möchten wir, ich gehe jetzt einfach mal von mir aus, Euch auf Händen tragen und nach Möglichkeit die Sterne vom Himmel holen. Wir sollen alles auf einmal sein: Liebhaber, Geldverdiener (aber bitte nicht zu wenig), liebevolle Väter, treusorgende Männer … Habt Ihr mal darüber nachgedacht, wie das gehen soll? Ein Tag hat nur 24 Stunden!

Versteht das Alles nun bitte nicht falsch: Ich liebe Frauen. Ihr seid die wunderbarsten Geschöpfe, die unseren Planeten bevölkern. Aber verstehen werde ich Euch wohl nicht, wenn Ihr mir nicht mal einen Verständnisleitfaden an die Hand gebt. Ich möchte Euch gern verstehen, also seht das hier als Aufruf & nutzt die Kommentarfunktion zum Beitrag.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Christian Günther

Juli 8th, 2009

Erschreckende Klarheit

Posted by cguenther in gedanken

8 Jahre Gemeinsamkeit. Nicht immer leicht, doch alle Hürden waren gemeistert. Seit Wochen leben wir nur noch nebeneinander. Ich arbeite zu viel, sie auch. Immer wieder stelle ich mir die Frage, warum sind wir noch zusammen? Nur aus Gewohnheit? Und wenn ja: Ist es das überhaupt wert? Es hat Zeit gebraucht die Frage zu beantworten. Ich liebe sie – auch wenn ich das zwischendurch vergessen hatte oder mir einfach nur zu sicher war. Dennoch weiß ich nicht, was sie umtreibt. Sie spricht nicht mit mir, ist eher verschlossen. Ich wüsste nur zu gern, was sie denkt und fühlt. Sie sagt, sie fühlt sich vernachlässigt. Meine Aufmerksamkeit lässt sie kalt. Sie sucht sich Bestätigung bei Anderen. Ich bin verletzt. Ich stelle sie zur Rede, sie versteht mein Problem nicht. Ich bin frustriert, kämpfe mit meinen Emotionen. Würde am liebsten vor dem Schmerz und dem Kloß im Hals weglaufen. Lieber gestern als morgen. Sie liebt mich nicht mehr. Nie war mir das klarer als heute. Längst segeln wir im Meer des Lebens in verschiedene Richtungen. Zu spät um das Ruder herumzureißen und Kurskorrekturen vorzunehmen. Ich fühle mich machtlos. Hilflos sehe ich zu, was unvermeindlich passieren wird. So wie man ein Gewitter am Horizont aufziehen sieht, lange bevor der erste Regen dem trockenen Gras zu neuem Grün verhilft. Wir waren zu zweit, nun fahre ich allein. Mir fehlt ein Stück, ich vermisse es!

(Czestochowa/ Polen, 7. Juni 2009 03:00)

Kategorien

Archiv

Tags