Nun sind wir schon seit gut einem halben Jahr dabei uns mehr oder weniger aktiv nach einem Eigenheim umzuschauen. Auch wenn wir anfangs sehr nach einer Bestandsimmobilie im Stil eines Gutshofes Ausschau gehalten haben, so sind wir zwischenzeitlich davon abgekommen, da die Preise sowohl für unsanierte als auch “sanierte” Objekte jenseits von Gut und Böse liegt. Außerdem ist mir der Aspekt “Energieeffizienz” besonders wichtig. Bei Bestandsimmobilien saniert man sich hier tot. Wir haben also in den vergangenen Monaten viel gesehen und sind letztlich dann bei einem Gartengrundstück in der Nähe von Halle hängengeblieben, dass wir – voll erschlossen – erstmal als Garten nutzen wollten.
Wir haben uns verschiedene Bauträger angesehen und jede Menge Kataloge bekommen. Nachdem wir verschiedene Bauträger (sowohl Massiv als auch Fertigteil) mit unseren Vorstellungen hinsichtlich Energieeffizienz und Ausstattung (wir wollen einen Keller) konfrontiert hatten, sie die Preise jedoch schnell explodiert. Besonders kostentreibend waren (natürlich) der ausgebaute Wohnkeller, die Energieeffizienz KFW-55 sowie die entsprechende Heiztechnik. Das war eher frustrierend und so haben wir das mal 2 Monate sacken lassen. Durch Zufall sind wir auf die Firma “Gussek” gestoßen, die uns im September zur Rohbaubesichtigung eines Musterhauses nach Wiedemar eingeladen hatte. Eher lustlos sind wir dort hingefahren und haben das Objekt besichtigt und waren sofort begeistert! Endlich mal ein Objekt, dass so gebaut war, wie wir es wollten: vollunterkellert und energieeffizient. Ich würde den Wandaufbau bei “Gussek” als Mischung aus Fertig und Massiv bezeichnen. Die Innenschale des Hauses wird in Fertigbauweise innerhalb von 2 Tagen errichtet, danach wird eine Ziegelmauer vor die Wand gemauert (Dicke: 42 cm). Zum Vergleich: Bei Helma sollte der Wandaufbau für ein KFW-55 ca. 70 cm sein.
Nun planen wir also mit “Gussek”, mal sehen wie das wird. Alle Posts werden in der Kategorie “Hausbau” zusammengefasst.