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Mai 12th, 2009

Weird: Die andere Art des Wackeldackels :)

Posted by cguenther in general, interweb
April 28th, 2009

Suchmaschinen automatisch über Veränderungen benachrichten

Posted by cguenther in coding, interweb, technik, xml

Ich habe schon vor etwas längerer Zeit festgestellt das im WordPress-Plugin “Google Sitemap Generator” in der Info schreibt, dass es Google, MSN, ASK.com und Yahoo über Änderungen in der XML-Sitemap informiert hat. Ich habe mir heute mal die entsprechenden PHP-Sourcen angeschaut, weil es ja eigentlich nur über einen HTTP-Request laufen kann.

Genau so ist es auch. Das Prinzip ist für Google, MSN und ASK.com identisch. Man muss lediglich die URL der XML-Sitemap als Parameter einer suchmaschinen spezifischen URL verwenden.

Die URLs sind:

  • für Google: http://www.google.com/webmasters/sitemap/ping?sitemap=http://meine.url.de/meinesitemap.xml
  • für MSN: http://webmaster.live.com/ping.aspx?siteMap=http://meine.url.de/meinesitemap.xml
  • für ASK.com:  http://submissions.ask.com/ping?sitemap=http://meine.url.de/meinesitemap.xml

Lediglich für Yahoo benötigt man eine Application-ID. So ist es also grundsätzlich möglich, beim generieren einer Sitemap die entsprechende Info den Suchmaschinen zukommen zu lassen. So werden die Seiten schneller gefunden und indiziert.

April 28th, 2009

Neue Funktionen in der Google-Suche

Posted by cguenther in interweb, technik

Seit heute präsentiert sich die Google-Suche mit neuen Funktionen. Als Nutzer hat man nun die Möglichkeit einzelne Treffer in der Suchergebnisliste aufzuwerten. Außerdem kann man Suchtreffer entfernen sowie mit einem Kommentar hinterlegen. Ganz neu ist das Konzept nicht, Nutzer in die Bewertung der Relevanz von Suchtreffern einzubeziehen. Erstmalig wurde das vor einigen Jahren von der Suchmaschine sproose.com eingeführt.

Screenshot von sproose.com:

April 26th, 2009

Dem Überwachungsstaat wieder ein Stück näher

Posted by cguenther in general, interweb

Es war ja irgendwie zu erwarten, dass da noch etwas kommt. Nicht mal eine Woche ist es her, dass die Bundesregierung die unkontrollierte Sperrung von vermeintlichen Kinderporno-Webseiten durch das BKA authorisierte. Die gesperrten Seiten sollten durch ein “Stopp-Schild” gekennzeichnet werden. Dieses Stopp-Schild war mit einem Text versehen, der u.a. folgende Passage enthielt:

Weder Informationen zu Ihrer IP-Adresse noch andere Daten, anhand derer Sie identifiziert werden könnten, werden vom Bundeskriminalamt gespeichert, wenn diese Seite erscheint.

Davon ist nun keine Rede mehr. Die Bundesregierung denkt bereits über eine Echtzeitüberwachung der Seiten nach. Ulrich Staudigl, Sprecher des Bundesjustizminsteriums, sagte gegenüber heise online, dass man Regierungsintern eine Überwachung der Stopp-Seiten in betracht zieht. Irgendwie erinnert mich diese Hin-und-Her an folgenden Ausspruch: “Niemand hat vor eine Mauer zu errichten.”

Diese Entwicklung und permanente Einschränkung unserer Freiheiten in Deutschland ist für mich hochgradig bedenklich. Unter dem Vorwand der totalen Sicherheit begeben wir uns schrittweise in die total Überwachung ohne Freiheit. Das BKA entwickelt sich zunehmend zu einem Organ, dass wir zumind. im osten Deutschlands vor 20 Jahren loswerden wollten. Vielleicht stehen mittlerweile ja sogar Altkader auf der Gehaltsabrechung aus Wiesbaden.

Ab wievielen Besuchen der Stopp-Seiten wird man wohl mit der Hausdurchsuchung rechnen dürfen?

April 24th, 2009

Bürger meinen: Atomkraft? Nein danke!

Posted by cguenther in general, interweb

RP-Online berichtet heute morgen über eine unveröffentlichte Forsa-Studie, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums durchgeführt wurde. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass der Atomausstieg richtig sei und daher nicht zurückgenommen werden dürfe. Von diesen zwei Drittel sind sogar 35% für eine Beschleunigung des Atomausstiegs. Die ist eine Steigerung um 6% im Vergleich zur vorherigen Umfrage aus dem Jahr 2006. Immerhin ein Viertel der Befragten sehen die Gefahr einer Störfalls wie 1986 in Tschernobyl für genauso groß wie damals.

April 17th, 2009

Sanktioniert: Das BKA zensiert das Netz

Posted by cguenther in general, interweb

Heute wurde der Rahmenvertrag zwischen dem BKA und fünf Providern (Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland) zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten geschlossen. Die rechtliche Basis für diesen Eingriff soll jedoch erst am nächsten Mittwoch geschaffen werden. Nach Plan von BKA und Bundesfamilienministerin von der Leyens sollen spätestens in sechs Monaten “Stopp-Schilder” beim Aufrufen einer Webseite angezeigt werden, die Kinderpornos enthält.

Grundsätzlich ist das Vorgehen gegen Kinderpornografie lobenswert. Allerdings wird mit der nun geschaffen technischen Lösung weder Kinderpornografie unterbunden, noch vernichtet. Die vom BKA erdachte Lösung sieht lediglich den Eingriff in die Nameserver der Provider (DNS-Poisoning) vor. Dort wird dann der A-Eintrag für die verdächtige Domain auf eine andere IP-Adresse umgeleitet. Von einer Sperre kann technisch wohl nicht die Rede sein, eher von einer Hürde, die mit minimalen Aufwand von jedem Nutzer umgangen werden kann.

Darüber hinaus ist fragwürdig, da das BKA die Sperrlisten selbstständig erstellt und verwaltet, welche Instanz hier nachgeordnet eine Kontrollfunktion ausübt. Die Provider werden sicherlich den Weg des geringsten Aufwands gehen. Es ist davon auszugehen, dass die Eintragung der vom BKA erstellten und täglich gelieferten Sperrliste vollautomatisch in den Nameservern der Provider vorgenommen wird. Nur zu leicht könnte dieses System zukünftig für die Sperrung von anderen Domains genutzt werden. Für mich ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann wir nach biometrischen Reisepässen und Personalausweisen, die Zensierung des Internet erleben dürfen – natürlich nur zur Terrorbekämpfung!

Einen sehr umfassenden Artikel zum Thema, der alle Aspekte ausführlich beleuchtet haben Holger Bleich und Axel Kossel geschrieben.

Hier gibt’s ein Update vom 26. April 2009.

April 17th, 2009

The fight is over: Kutcher vs. CNN

Posted by cguenther in interweb, twitter

Heute um 8.12 Uhr war der “Kampf” vorbei. Ashton Kutcher hat gewettet, dass er vor CNN 1.000.000 Follower bei Twitter haben würde. Mit einem Vorsprung von knapp 2.000 Followern lag @aplusk am Ende vorn. Ashton spendete 100.000 $ für malarianomore.org. Von dem Geld werden 10.000 Malaria-Netze gekauft.

Kutcher und anhang konnte man live in den letzten Minuten über seinen Ustream-Account sehen. Kutcher sprach von einer medialen Veränderung, die durch Dienste wie Twitter vollzogen würde.

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