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April 3rd, 2009

Scholz & Friends rudert zurück? Launchdate verschoben

Posted by cguenther in Studium

Am 22. März wurde vollmundig im Trailer von Scholz & Friends zur Hochschulkampagne “Studieren in Fernost” der 2. April 2009 als Launchdate im SchülerVZ und auf der Kampagnenwebseite www.studieren-in-fernost.de angekündigt. Mittlerweile ist klar, dass dieser Termin nicht mehr gehalten werden kann. Die Suchmaschine wurde flux als “Beta-Version” den Campus-Spezialisten präsentiert, die im SchülerVZ sowie in den Kommentaren auf der Kampagenseite  teilweise hart mit dem Ergebnis ins Gericht gehen. Auch die Medien (news.de und Deutschlandfunk) sparen nicht mit Kritik an dem Arbeitsergebnis. Flux wird nun als neuer Termin der 23. April genannt. Sicherlich ein Ausweichtermin, wenn man sich das publizierte Datum im Ursprungstrailer anschaut. In einem tweet vom letzten Sonntag (29. März), kurz vor dem offiziellen Launchdate, äußert sich eine Person, die sich selbst als “managing internet projects at aperto” bezeichnet und auch ansonsten eifrig über “Studieren in Fernost” twittert, negativ über den Test von Anwendungen kurz vor dem Launch.

Bezieht sich das vielleicht auf die Studiensuchmaschine? War schon die interne Meinung kontrovers und nun, nach der zum Teil negativen Presse und Meinungen wird nachgesteuert? Diese Fragen liegen natürlich im Bereich der Spekulation, auch die von mir vorgenomme Zusammenführung verschiedener Fakten. Offiziell gibt es bisher keine Stellungnahme.

April 2nd, 2009

Studieren in Fernost – Studiensuchmaschine

Posted by cguenther in Studium

Heute ist im SchülerVZ ist die Beta-Version der Suchmaschine für Studienstandorte in Ostdeutschland online gegangen. Ich hatte die Gelegenheit mich schon einmal durch die 9 Fragen zu klicken. Mehrblog hatte am Mittwoch bereits ein paar Screenshots gepostet. Im ersten Moment hat mich das ganze ein bisschen an Monty Python erinnert, nur schlechter. Besonders nervig war, dass man nichts skippen konnte, genauso nervig der fehlende Zurück-Knopf. Gerade bei der mehrfachen Nutzung der Maschine, gingen mir die Animationen und der Sound schnell auf den Keks. Kontrovers wird sowohl die grafische Umsetzung als auch die inhaltliche Qualität in der SchülerVZ-Gruppe der “Campus-Spezialisten” diskutiert. Der Deutschlandfunk hat heute in 2 Beiträgen über “Studieren in Fernost” berichtet. In einem der Beträge nutzen 3 Abiturienten die Hochschulmaschine. Fazit des Praxistests:

Die drei Abiturienten sind sich einig – die Seite wirkt wie ein buntes, knalliges Bonbon, das inhaltlich der schönen Verpackung nicht gerecht wird. Wer sich durch die poppigen Blogeinträge gelesen hat, fühlt sich anschließend nur wenig über die ostdeutsche Hochschullandschaft informiert.

Verständlich, wenn man Fragen wie: “Wie nah an Berlin willst Du studieren?” betrachtet. Warum und inwieweit diese für die Auswahl des Studienstandorts wichtig sind, bleibt für den Nutzer ebenso unklar  wie an vielen Stellen die Bedienung der Suchmaschine. Das lässt Potential für Verbesserungen, die sicherlich noch bis zur Fertigstellung und Live-Schaltung am 23. April eingearbeitet werden.

Aus meiner Sicht insgesamt nachteilig, dass kaum “harte” Fakten, wie Übersichtslisten mit Studienangeboten oder Rankingergebnisse auf den Seiten zu finden sind. Das höchste der Gefühle ist eine Google-Map mit Markern der Studienstandorte im Osten Deutschlands. Bei Klick auf die Marker, kommt man dann auf eine Übersichtsseite der entsprechenden Uni. Dort geht das Suchen wieder los. Nutzerfreundlich ist das nicht. Darüber hinaus ist aus meiner Sicht das Format eines Blogs (WordPress) für ein Informationsportal dieser Zielstellung ungeeignet. Fraglich ist jedoch, ob überhaupt ein Informationsportal geschaffen werden sollte, beim momentanen (sichtbaren) Stand, scheint das nicht das Ziel gewesen zu sein.

Bleiben die Frage: Warum nicht? Sind wir wirklich der Meinung, dass die Wahl des Studienortes ein Spiel ist?

März 31st, 2009

Studieren in Fernost: im TV

Posted by cguenther in Studium, uni halle

Bei “heute nacht” im ZDF lief am 30. März eine 2-minütige Info über Studieren in Ostdeutschland. Leider scheint auch das ZDF das Thema und die Kampange nicht gänzlich durchdrungen zu haben. Dort ist, bis auf den Spot von Scholz & Friends, fast aussschließlich von der Hochschule Postdam sowie dem tollen Konzept der Wirtschaftsministerin von Brandenburg die Rede. Es wird schwer die Mauer in den Köpfen der West-Abiturienten einzureißen, wenn nicht mal den Medien die Sachlage klarzumachen ist.

Den Beitrag kann man in der ZDF-Mediathek nochmal sehen. Rechts dann das Video vom 30. März 2009 auswählen. Bei Minute 8 geht’s los.

März 23rd, 2009

Was ist ein NC?

Posted by cguenther in Studium, uni halle

Ich bin gerade über eine Seite gestolpert, die versucht einen NC, auch Uni-NC, Orts-NC oder Zulassungsbeschänkung genannt, mal verständlich zu erklären. Schön ist, dass hier echt mal an die Zielgruppe gedacht wurde und man kein abgeschlossenes Jura-Studium zum Verständnis braucht. Wichtigste Info: Ein NC-Wert wird nicht (vorher) festgelegt, sondern die NC-Note entsteht erst im Bewerbungsprozess. Darüber hinaus gibt es mehrere Runden, das sogenannte Hauptverfahren und dann noch die Nachrückrunden. Die von den Hochschulen veröffentlichten NC-Wert stammen jedoch aus dem Hauptverfahren und es ist nicht gesagt, dass dann auch alle Bewerber kommen, weil diese sich natürlich an mehreren Hochschulen beworben haben. Häufig ist es gerade an ostdeutschen Hochschulen so, dass selbst zulassungsbeschränkte Studiengänge nicht voll werden.

Mal ein kleines Beispiel zur Verdeutlichung:

Man nehme einen Studiengang mit 100 Plätzen, darauf bewerben sich 100 Leute. Die werden alle genommen. Der “schlechteste” hat eine Abinote von 1,7. Dann würde der NC-Wert bei 1,7 liegen. Hat aber der “schlechteste” von den 100 eine Abinote von 3,3. Dann liegt der NC-Wert bei 3,3.

Eine Bewerbung lohnt sich in jedem Fall. Vorallen in den Nachrückverfahren hat man gute Chancen noch nachzurutschen.

Übrigens: Wenn man sich die Zulassungszahlen für NC-Studiengänge der MLU anschaut, sieht man, dass bei vielen Studiengängen alle Bewerber zugelassen wurden, z.B. auch bei Medien- und Kommunikationswissenschaften.

März 22nd, 2009

Studieren in Fernost startet

Posted by cguenther in twitter, uni halle, work

Wir haben ja nun schon lange darauf gewartet. Es war klar, dass es wohl Ende März 2009 losgehen würde. Nun ist die Authentifizierungsabfrage auf der Domain www.studieren-in-fernost.de weg. Dahinter steckt ein noch nicht doll befülltes WordPress als Blog-System. Über Sevenload wurde schonmal der Trailer der Kampagne mit den Protagonisten Gang & Dong eingebunden. Die Ostländer-Kampagne, die von Scholz & Friends erdacht und technisch von Aperto umgesetzt wurde, soll dem demografischen Wandel – also dem Rückgang der Abiturienten – in Ostdeutschland Rechnung tragen und Studieninteressierte von West nach Ost locken. Wir können gespannt sein, was da noch kommen wird. Die Jungs und Mädels twittern natürlich auch.

Im Sourcecode kann man schon einen (noch) auskommentierten Codeschnipsel von Google Anayltics finden, der obligate Hinweis im Impressum fehlt jedoch bislang.

Update#1 (2009-03-22 16:48):

Der Quellcode verrät was noch kommen wird. Eine Maschine, sicherlich die Studienortssuchmaschine und die Hochschulliste.

<li class=”riddle”>Maschine</li>
<li class=”universities”>Hochschulen</li>

Update#2 (2009-03-22 16:59):

Google Analytics ist nun raus.

März 20th, 2009

Uni Halle überarbeitet Studienangebot

Posted by cguenther in uni halle, work

Die Uni Halle hat pünktlich zum Hochschulinformationstag (HIT) die alten Übersichtsseiten des Studienangebots überarbeitet und relauched. Endlich wird das gesamte Studienangebot im barrierearmen Uni-Webdesign präsentiert. Außerdem wurden die Inhalte aktualisiert und werden nun einheitlich dargestellt (nicht wie bisher mal HTML, mal PDF, mal nix ;). Studieninteressierte können das Studienangebot nun über verschiedene Filter- und Suchfunktionen einschränken.

März 20th, 2009

Uni Halle startet zum HIT mit eigenen Blog

Posted by cguenther in uni halle, work

Am letzten Mittwoch (18. März 2009) hat die Uni Halle einen eigenen Blog mit dem Titel “iSeeYou @UniHalle” gestartet. Ziel ist es die Kommunikation mit Schüler, Studieninteressenten, Bewerbern aber auch Studenten zu stärken.

Erstmals wird der Blog als “HIT-Studio” beim Hochschulinformationstag (HIT) am 20. und 21. März 2009 eingesetzt. Dort werden u.a. Live-Übertragungen der Informationsveranstaltungen in den Hörsälen sowie ein Chat mit dem Rektor und der Studienberatung durchgeführt.

März 12th, 2009

MLU: Werde HIT-Blogger

Posted by cguenther in uni halle, work

Am 20. und 21. März 2009 findet an der Martin-Luther-Universität in Halle der nächste Hochschulinformationstag (HIT) statt. Einmal jährlich präsentiert sich die Universität ihrem gesamten Fächerspektrum der Öffentlichkeit. Auf dem zentralen Universitätscampus in Halles Innenstadt sowie in Instituten und Einrichtungen der MLU werden Informationen über das Studienangebot der halleschen Universität (mehr als 180 Studienangebote mit vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten) sowie zu den Themenschwerpunkten Freizeit, Leben, Karriere und Internationales angeboten.

Neu in diesem Jahr ist das HIT-Studio mit Live-Übertragung der Vorträge aus den Hörsälen, Live-Chat mit Rektor Prof. Wulf Diepenbrock und Schüler-Blogs. Schüler können über ihre Erlebnisse beim HIT in Video und Text in einem eigens dafür eingerichteten HIT-Blog berichten. Werde HIT-Blogger und gewinne ein Netbook!

März 9th, 2009

MLU: Umfrage

Posted by cguenther in uni halle, work

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führt momentan eine Umfrage unter Studierenden, Studieninteressierten und Nutzern der Webseite durch. Die Umfrage soll Ansätze für die Optimierung der Übersicht des Studienangebots auf der Webseite liefern. Noch bis zum 21. März 2009 kann an der Umfrage teilgenommen werden.

März 5th, 2009

MLU: Kanzler-Stelle ausgeschrieben

Posted by cguenther in uni halle, work

Heute wurden in der ZEIT die Stelle des Kanzlers der Martin-Luther-Universität ausgeschrieben. Die Stellenausschreibung ist auf der Seite der MLU als PDF verfügbar.

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